Das Swiss Epic ist (fast) ganz in Schweizer Hand

Bei der dritten Ausgabe des Swiss Epic in Graubünden holen sich die Schweizerin Ariane Lüthi und die Südafrikanerin Robyn de Groot den Gesamtsieg. Bei den Männern tun es ihnen Lukas Flückiger und Nicola Rohrbach gleich. Sie gewinnen vier, Lüthi und de Groot fünf der fünf Etappen mit den Zielorten in St. Moritz, Valposchiavo und Davos.

Etappe 1

Zum Auftakt gab es ein fast rein schweizerischer Doppelsieg. Sowohl Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger (Goldwurst Power-Infinity) als auch die Schweizerin Ariane Lüthi und die Südafrikanerin Robyn de Groot (Gabriel Technologie) konnten sich dank abgeklärten Leistungen den Sieg sichern. Rohrbach und Flückiger setzten sich auf der technisch sehr anspruchsvollen Etappe gegen die italienischen Sieger von 2019, Samuele Porro und Fabian Rabensteiner (Trek-Pirelli 1), durch und sicherten sich damit das Leadertrikot. Lüthi und De Groot konnten auf der 62 Kilometer langen Etappe ein kontrolliertes Tempo fahren und ihre direkten Konkurrentinnen damit auf Distanz halten, um zum Schluss bei den Elite Frauen zuoberst auf dem Podest zu stehen.

Video-Highlights Etappe 1

Etappe 2

Die Schweizer konnten auch die heutige 2. Etappe gewinnen. Bei den Männern profitierten Nicola Rohrbach und Lukas Flückiger von einem Sturz der vor ihnen liegenden Teams. Bei den Frauen sicherte sich Ariane Lüthi zusammen mit ihrer Partnerin Robyn de Groot aus Südafrika erneut den Tagessieg. Beide Teams konnten somit ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. Die Strecke führt über fünf Tage von St. Moritz nach Valposchiavo, von wo die Teilnehmerteams über den Scalettapass nach Davos fahren werden. Mit insgesamt 327 Kilometern und 11‘000 Höhenmetern werden die Zweierteams neben der notwendigen Fitness auch eine gehörige Portion an Konzentration und technischen Fähigkeiten an den Tag legen müssen, um auch im Jahr 2021 die Alpen erobern zu können.

Video-Highlights Etappe 2

Etappe 3

Die 75 Kilometer lange Königsetappe von St. Moritz nach Davos wurde heute wiederum von den beiden im Gesamtklassement führenden Teams um Rohrbach und Flückiger (Goldwurst Power-Infinity) sowie Lüthi und De Groot (Gabriel Technologie) gewonnen. Nicht einmal der anspruchsvolle Scalettapass, welcher auf einer Höhe von 2'606 m ü. M. das Val Susauna im Engadin und das Dischmatal bei Davos verbindet, konnte die beiden Teams von ihrem dritten Erfolg in Serie abhalten. Damit bauen sie die Führung im Gesamtklassement noch einmal aus.

Video-Highlights Etappe 3

Etappe 4

Der Niederländer Becking und sein spanischer Teampartner Guerra Carretero (Buff Scott MTB Racing) konnten heute die Dominanz der beiden Schweizer Rohrbach und Flückiger (Goldwurst Power-Infinity) am Swiss Epic 2021 in Graubünden brechen. Sie verwiesen das Schweizer Duo auf den zweiten Platz und holten sich damit den ersten Sieg am diesjährigen Etappenrennen, womit sie den Rückstand im Gesamtklassement auf die Führenden im gelben Leadertrikot reduzieren konnten. Bei den Elite Frauen hatten Lüthi und De Groot (Gabriel Technologie) auch heute wieder die besten Beine. Sie riskierten nicht allzu viel und setzten sich im Sprint auf der Ziellinie knapp gegen Morath und Tazreiter (Davos Klosters Women) durch.

Video-Highlights Etappe 4

Etappe 5

Die Schweizer Rohrbach und Flückiger (Goldwurst Power-Infinity) sowie die Schweizerin Lüthi und ihre südafrikanische Partnerin De Groot (Gabriel Technologie) stellten ihre Dominanz am letzten Renntag nochmals unter Beweis. Damit sicherten sich die beiden Teams den vierten respektive fünften Etappengewinn in dieser Woche. Das Singletrail Paradies Davos erwies sich als perfekter Ort für Rohrbach/Flückiger sowie auch Lüthi/De Groot, um ihre Leadertrikots, welche die zwei Teams seit der ersten Etappe in St. Moritz trugen, auch nach der letzten Etappe die ihren zu nennen. Damit sind sie die würdigen Sieger des diesjährigen Swiss Epic in Graubünden.

Video-Highlights Etappe 5

Vollständige Resultate Swiss Epic 2021

 

 

Swiss Sports Publishing GmbH

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