Das Val d'Uina fordert sein erstes Mountainbike-Todesopfer

Ein Mountainbiker ist gestern Mittwoch im Val d'Uina zu Tode gestürzt. Der 38-jähriger Holländer war mit vier Freunden von der Sesvennahütte in Richtung Engadin unterwegs und versuchte, den bekannten und spektakulären Felsenweg fahrend zu bewältigen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stützte über 100 Meter eine Felswand bergab.

Der Unfall ereignete sich vor den Augen seiner Freunde. Sie mussten mitansehen, wie er weitgehend im freien Fall in die tiefe Schlucht stürzte. Die Bergung des Verunglückten gestaltete sich indes sehr schwierig. Im Einsatz standen je zwei Helikopter. Eine dieser gelang es, vier Bergretter mit der Longline in die Schlucht abzuseilen, um die Leiche bergen zu können.

Nachtrag 9. Juli 2012:
Ein Unglück kommt selten allein. Nur wenige Tage nach dem tragischen Unfall im Val d'Uina kommt es auch im Zillertal zu einem tödlichen Mountainbike-Unfall. Ein Deutscher verlor aus bislang ungeklärter Ursache das Gleichgewicht und stürzte rückwärts eine steile Rinne etwa 150 Meter ab. Der 31-Jährige war vom Kolmhaus über den Steiner Kögerl zurück nach Mayrhofen unterwegs. In einer Linkskurve wollte der Mountainbiker auf seinen Begleiter warten. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte rückwärts etwa 150 Meter in eine steile Rinne ab.

 

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