Der Alps Epic Trail wird doppelspurig

Alps Epic Trail Davos Klosters

Der Alps Epic Trail in Davos gehört auf jede Bucketlist – nur vielleicht nicht in diesem Jahr. Denn am Jakobshorn wird im kommenden Sommer gebaut, und zwar gleich doppelt. Durch die Erneuerung der oberen Sektion der Jakobshornbahn wird im Sommer 2022 kaum jemand über den Trail nach Sertig fahren oder wandern. Diesen Umstand nutzt man in Davos für den Bau eines neuen Wanderweges als Ergänzung zum bestehenden, welcher bis anhin von Bikern und Wanderern gemeinsam genutzt wurde.

Die Erneuerung der oberen Sektion der Jakobshornbahn im Sommer 2022 bringt mit sich, dass erst ab 22. Juli 2022 mit der Bahn von Davos Platz zur Mittelstation Ischalp gefahren werden kann. Der Betrieb auf der dann erneuerten oberen Sektion zum Gipfel des Jakobshorns wird voraussichtlich im September aufgenommen. Davos nutzt die Gunst der Stunde und plant ab 2022 bis 2023 den Bau eines zweiten Weges auf der sowohl von Mountainbikern als auch Wanderern stark frequentierten Route zwischen dem Jakobshorn, Sertig und Jatzmäder.

Freie Fahrt auf dem Alps Epic Trail

Die Beliebtheit des Alps Epic Trails strapazierte in der Vergangenheit die Toleranz der Wegnutzer und verursachte teilweise gefährliche Situationen. Deshalb soll zwischen Jakobshorn und Sertig sowie als Fortsetzung bis zum Äbirügg ein zweiter Weg Abhilfe schaffen, was den einzigen von der IMBA als «Epic Trail» prämierten Trail der Schweiz noch epischer machen wird.
 
Der Bau des zweiten, für Wanderer bestimmten Weges vom Jakobshorn nach Sertig, soll im Sommer 2022 beginnen und mit der Fortsetzung zwischen Sertig und Jatzmäder im Sommer 2023 abgeschlossen werden. Geplant ist, dass der bestehende und unter Mountainbikern beliebte Trail vom Jakobshorn bis Sertig auch weiterhin als erster Abschnitt des Alps Epic Trail befahren wird und parallel dazu der neue Wanderweg erstellt wird.
 
Für die Fortsetzung von Sertig bis Äbirügg sieht die Planung vor, den bestehenden Weg als Wanderweg zu nutzen und für Mountainbiker einen neuen Trail zu schaffen. Dieser soll von der Charakteristik her ähnlich sein, wie der bisherige Weg, keine künstlichen Elemente wie Sprünge oder Anliegerkurven enthalten und auch weiterhin in beide Richtungen befahren werden können. Die für das Projekt notwendige Teilrevision der Ortsplanung wurde vom Kanton Graubünden unter Auflagen genehmigt, damit kann mit dem Bauvorhaben gestartet werden.
 
gr.ch/medienmitteilung
herbert.bike/epictrail

 

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