Die Jagdsaison hat begonnen

Wer kennt das nicht? Jeden Frühling hat man tausende Ideen, wo es mit dem Bike hingehen könnte. Bloss ist der Sommer meistens viel zu kurz, und die Anzahl freier Tag gehen nicht auf mit der Anzahl Touren, die man gerne fahren möchte. Am Ende der Saison ist die Liste mit den Wünschen für Touren gar noch länger als zu Beginn der Saison.

Wer kennt das nicht? Jeden Frühling hat man tausende Ideen, wo es mit dem Bike hingehen könnte. Bloss ist der Sommer meistens viel zu kurz, und die Anzahl freier Tag gehen nicht auf mit der Anzahl Touren, die man gerne fahren möchte. Am Ende der Saison ist die Liste mit den Wünschen für Touren noch länger als zu Beginn der Saison. So ist man Jahr für Jahr auf der Jagd nach den besten Touren und Trails.
 
Genau so ergeht es auch uns. Letztes Wochenende hatten wir endlich Zeit, unsere Bucketlist einen weiteren Strich zu versetzen und haben uns auf die zweitägige Tour «Furcletta-Ramoz» gemacht. Die Tour kann auch problemlos in einem Tag gemacht werden. Wir haben uns aber für die 2-tägige Variante entschieden. Nach einer Übernachtung in der Ramoz-Hütte führt die Tour in der Morgendämmerung auf einem der schönsten Trails von Graubünden durch das Welschtobel bis nach Arosa.
 
Mit der letzten Bahn sind wir von der Lenzerheide aufs Parpaner Rothorn gefahren. Von da aus gings steil talwärts, über zum Teil leicht verblockte Stellen Richtung Alp Sanaspans. Kurz vor der Alp wars das dann mit runterfahren. Von da an hiess es, das Bike schieben und buckeln entlang dem Wanderweg Richtung Furcletta. Zirka 1.5 Stunden dauerte es bis zum Gifpel. Das hört sich nach viel an, ist es auch. Aber das spektakuläre Umfeld lies die Zeit verstreichen wie im Flug.
Nach gut zwei Stunden stossen, stossen und buckeln haben wir die letzte Bergflanke erreicht und konnten von weit oben die Ramoz-Hütte sehen. Im Sonnenuntergang konnten wir ein erstes Trail-Feuerwerk hinuter zur Hütte fahren.
 
Die SAC-Hütte, welche bereits im Jahre 1945 erbaut wurde, war an diesem Abend gut besetzt. Eine Wandergruppe und einige Jäger haben sich einquartiert. In hitzigen Diskussionen mit den Jägern haben wir festgestellt, dass Mountainbiker und Jäger etwas gemeinsam haben. Auch die Jäger haben vor Saisonbeginn eine lange Liste von Trophäen, welche bis Saisonende zu sammeln oder zu jagen sind.
 
Die Nacht war kurz und so sind wir vor Sonnenaufgang aufgestanden, um vor allen Wanderern das Welschtobel befahren zu können. In einer kurzen Aufwärmrunde haben wir die lauten Schüsse aus der Ferne gehört. Nicht nur wir waren früh aufgestanden, um der Bucketlist einen Haken mehr versetzen zu können. Auch die Jäger haben die frühen Morgenstunden genutzt, um ihre Beute zu jagen.
 
Für uns gings dann aber schnell weiter direkt in den Flow. Entlang des Bachs setzten wir die Fahrt über einen wunderschönen Singletrail das Welschtobel hinunter fort. Über kleine Bäche und Brückchen führte der Weg in Richtung Arosa. Ein einzigartiges Trail-Feuerwerk. Mit einem grossem Grinsen im Gesicht und einem kräftigen Highfive sind wir am frühen Morgen in Arosa angekommen. Diese Jagd nach Trails macht uns definitiv mehr Spass als die andere. Aber jedem das Seine. Auf dem Weg zurück nach Lenzerheide haben wir schon die nächste Trophäe im Blickfeld.

Die Tour Furcletta-Ramoz (Welschtobel) gibts hier

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