Erst Brexit, dann Europameister

Als sich der Brite Matt Jones am vergangenen Freitag aus dem englischen Bristol zur 24 Stunden Europameisterschaft nach Davos auf den Weg macht, geht er zuvor noch in die Wahlkabine und stimmt gegen den Brexit. Am Samstag ist der Brexit beschlossene Sache. Zu diesem Zeitpunkt dreht er bereits im Landwassertal seine Runden auf dem Bike.

Als sich der Brite Matt Jones am vergangenen Freitag aus dem englischen Bristol zur 24 Stunden Europameisterschaft nach Davos auf den Weg macht, geht er zuvor noch in die Wahlkabine und stimmt gegen den Brexit. Am Samstag ist der Brexit beschlossene Sache. Zu diesem Zeitpunkt dreht er bereits im Landwassertal seine Runden auf dem Bike.
Am Sonntag dann konnte er sich zum 24 Stunden Europameister krönen lassen. Einen Tag zuvor sah es noch nicht danach aus. Am Samstag Abend liegt er noch an vierter Stelle. Sein Freund und grösster Konkurrent Daniel Schmiedheiny liegt zu diesem Zeitpunkt in Front. Der Topfavorit Schmiedheiny muss aber kurz darauf seinen Forfait bekanntgeben. Matt Jones erkämpft sich daraufhin Postion um Position. Am Ende umrundet der Brite die 12 Kilometer lange Strecke, auf welcher es 450 Höhenmeter zu überwinden gilt am häufigsten. Er hat in den 24 Stunden 396 Kilometer zurückgelegt und 1'4850 Höhenmeter überwunden. Die gleiche Strecke legte Dominik Hug aus Olten zurück, allerdings benötigte er rund 26 Minuten länger dafür.
Damit ist der Brite neuer 24 Stunden Europameister. Nur am Brexit ändert das nix mehr.

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