Morning Flow Ride - Wagemutige Mountainbiker nehmen Skipiste unter die Räder

Die Wetterprognosen im Vorfeld waren alles andere als ermutigend, trotzdem stand für uns bereits am Mittwoch fest, wir nehmen teil! Der erste Blick aus dem Fenster am Samstagmorgen liess noch nicht allzu grosse Freudensprünge zu. Für einen Rückzieher war es jedoch zu spät. Also schnell anziehen, frühstücken und ab aufs Bike.

Unerwarteter Wetterumschwung

Am Bike-Bahnhof angekommen war die Schlange, um die Tickets abzuholen, bereits gross. Denn jeder wollte der Erste sein, der mit seinem Bike die Spuren in den frischen Pulverschnee ziehen kann. Während der Fahrt zum Gipfel war die Verblüffung gross, als plötzlich der Himmel frei und ein Sonnenaufgang zu erahnen war. Dieser Umstand gab der Stimmung, welche sonst schon gut war, einen zusätzlichen Schub. Auf dem Weissfluhgipfel angekommen, haben alle zuerst mal die Aussicht genossen und den Sonnenaufgang fotografiert. Als die Fotos im Kasten, respektive Mobiltelefon waren, ging es los in Richtung Gasthaus Alte Schwendi, wo der obligate Kaffeehalt vorgesehen war. Schnell wurde klar, dass die flachen Passagen kräfteraubend und nur schwer zu fahren sein werden. Da die Piste unter dem Neuschnee sehr kompakt war, tat dieser dem Fahrspass keinen Abbruch. Im Gegenteil, denn wenn man mal stürzte wart erstens die Landung weich und die restlichen Teilnehmer waren bestens amüsiert. Bis zum Gasthaus Alte Schwendi war die Piste in einem super Zustand und auch das Wetter und die Sicht waren top. Beim Kaffeehalt waren ausschliesslich glückliche und zufriedene Gesichter zu sehen. Gemeinsam wurde die gefahrene Strecke analysiert, über die Verlässlichkeit der Wetter-Apps diskutiert und über dies und das gefachsimpelt.

Erschwerte Bedingungen auf der zweiten Streckenhälfte

Durch den Regen der letzten Tage in tieferen Lagen war die Piste von Schifer nach Küblis dann deutlich weicher als noch vom Weissfluhgipfel her. Die Spurrillen wurden tiefer und das Vorwärtskommen war mehr Kampf als Genuss. Dies liess die Laune der Teilnehmer jedoch keineswegs mehr negativ beeinflussen, zu gut war die Stimmung nach dem ersten Streckenteil. In Küblis am Bahnhof standen dann bereits Angestellte der Rhätischen Bahn bereit, um beim Verlad der Bikes in den Zug zu helfen. Auch auf der Fahrt zurück nach Davos war die Stimmung im Zug super und der Tenor der Teilnehmer war einstimmig: Wir kommen nächstes Jahr wieder!
 

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