Seeli in den Bergen

War ja klar, dass der frühere Cross-Country-Nationaltrainer Andi Seeli seinen 60. Geburtstag nicht mit dem Rollator feiern würde. Kurzerhand lud der umtriebige Exil-Bündner seine Geburtstagsgäste nach Davos zu einem Freeride-Wochenende. Genächtigt wurde im gediegenen Bike-Hotel Ameron.

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Andi Seeli war nie ein Freund von halben Sachen. Zwei Tage freeriden im Trail-Paradies Davos mit Freunden, Weggefährten und Familie hatte der Mentor von Thomas Frischknecht und Nino Schurter gebucht, um seinen 60. Geburtstag Mitte Juli 2018 würdig zu feiern. Leider überschnitt das Datum mit dem Weltcup-Lauf in Andorra, weshalb viele noch aktive Elite-Fahrer, Trainer, Betreuer und Teammanager, die Seeli einst unter seinen Fittischen hatte, nicht anwesend sein konnten. Der Stimmung tat dies freilich keinen Abbruch. Auch so fand sich eine genügend grosse Rasselbande ein, um richtig Party machen zu können.

Exakt an seinem Wiegenfest (11. Juli) machte Seeli mit seinem früheren Schützling und heutigen Bergführer Severin Disch eine 13-stündige, hochalpine Berg-Tour am Bernina-Massiv (4049 M. ü. M.), die unter anderem den anspruchsvollen Bianco-Grat (3993) beinhaltete. Für Seeli übrigens der erste Einsatz mit Steigeisen (!), der zeigt, wie fit der Senior noch ist. Am folgenden Wochenende liess er es dann mit seinen geladenen Gästen auf dem Freeride-Bike so richtig krachen. Nichts für zartbesaitete Chickenway-Fahrer. Von Davos gings mit der Bahn easy und gratis – im Zimmerpreis ist das Ticket dabei – hoch aufs Weisfluhjoch und von dort auf allen erdenklichen Streckenvarianten wieder zurück ins Tal. Der geneigte Biker fühlte sich wie im Himmel, so abwechslungsreich und flowig, stellenweise aber auch richtig anspruchsvoll, waren die Downhills – bis hin zum Northshore-Trail auf der Abfahrt nach Klosters. Zurück ging es mit der Seilbahn oder mit dem Zug.

Genächtigt wurde im gediegenen Bike-Hotel Ameron, das nicht nur über einen abschliessbaren Bike-Keller verfügt, sondern auch über einen riesigen Spa-Bereich. Dieser durfte auch am Sonntag nach dem Biken – die komfortablen Zimmer mit freiem W-Lan waren bereits ausgecheckt – noch benutzt werden. Das war sehr praktisch. So konnte man sich vor dem Umziehen für die Heimreise noch duschen und ein wenig chillen. Gut zudem, dass man die Autos in der grossen, hoteleigenen Tiefgarage parkieren konnte. So hatten Langfinger keine Chance.

Gerne hätte man das Spa auch am Samstagabend benutzt. Doch die Zeit war zu knapp. Die letzte Gruppe kam erst kurz vor 18.30 Uhr ins Hotel Ameron zurück. Um 18 Uhr begann bereits die ungezwungene Geburtstagsparty im Standbad Davos…

Bleibt nur eine Frage: Wie wird Seeli wohl seinen 70. Geburtstag feiern? «Meinetwegen wieder hier oben – wenn die Jungen dann noch genügend Power dazu haben.»

Mehr über das Mountain Hotel Ameron Davos findest du hier: Ameron Swiss Mountain Resort

 

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