Seeli nimmt Bike-Nachwuchs auf Davoser Singletrails

Die internationalen Erfolge der Schweizer Cross-Country-Mountainbiker kommen nicht von Ungefähr. Einer der Meistermacher im Hintergrund ist Andreas Seeli. Jedes Jahr ermittelt er beim Racer Bikes Cup die grössten Talente und lädt diese jeweils im Herbst ins grosse Finallager. Mit 24 Talenten und dem Junioren-Europameister Roger Walder als Guide ist Seeli Mitte Oktober nach Davos gezogen, um mit den Kids auf den Singletrails spielerisch an deren Fahrtechnik zu feilen.

Das Finallager von Seeli gehört zu einem der wichtigen Standbeine der Schweizer Nachwuchsförderung und manch einer seiner einstigen Teilnehmer gehört heute zur Weltspitze. 16 Buben und 8 Mädchen fuhren in diesem Jahr mit Seeli ins Trainingscamp, das durch die Sportfachhandels-Kette Athleticum und die Schweizer Jugendherbergen gesponsert und damit überhaupt ermöglicht wurde. Neben Andreas Seeli und Roger Walder waren mehrere, ausgebildete Guides mit den Kindern unterwegs.

«Wir konnten in vier Trainingsgruppen unglaublich schöne und anspruchsvolle Touren fahren. Man müsste aber mindestens zwei Wochen in Davos biken, um alle  Trails kennenzulernen», meinte Seeli im Anschluss an das Camp. Seelis Begeisterung packte auch die 24 Teilnehmer. Eine bessere Motivation für Rennen als der Fahrspass auf alpinen Singletrails gibts es wohl kaum. Seeli schafft es, die Kids abseits der Rennstrecken für den Mountainbikesport zu begeistern und sie dadurch auch langfristig an den Sport zu binden.

Und weil Davos eine Schweizer Eishockey-Hochburg ist, nutzte Seeli die Gelegenheit, um mit der ganzen Gruppe ein Heimspiel des Hockeyclubs Davos im Stadion zu verfolgen. Lagerteilnehmer Carlo: «Der Eishockeymatch gefiel mir gut. Ich fand das Bikelager spannend, vor allem die Abfahrten und die coolen Trails.» Ins gleiche Horn bläst Valentin: «Die Jugendherberge hat uns eine tolle Woche gesponsert und dank Athleticum können wir geile Rennen fahren. Hoffentlich bleibt das immer so!» Und klar ist die Ansage von Nick: «Der Cup war geil, ich hoffe dass es den Cup noch mindestens vier Jahre gibt und ich einmal Weltmeister werden kann.» Dieses Szenario hat sich Nino Schurter als ehemaliger Lagerteilnehmer auch einmal vorgestellt…

 

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