Sind Biker ein gefundenes Fressen für Herdenschutzhunde?

Herdenschutzhunde

Herdenschutzhunde stellen für Menschen kaum eine Gefahr dar. Nehmen die grossen weissen Hunde ihre Aufgabe wahr und rennen bellend auf einen zu, sind sie jedoch angsteinflössend. Herbert gibt Tipps, wie den Tieren zu begegnen ist.

In manch einem Mountainbiker kam in einer solchen Situation wohl schon der Wunsch auf, sich in Luft auflösen zu können. Dabei gilt – Ruhe bewahren und dem Hund Zeit geben, die Situation einzuschätzen. Zudem sollte man vom Bike steigen, sich langsam fortbewegen und Distanz zur Schafherde halten. Tönt einfach und logisch, widerspricht aber oftmals dem inneren Instinkt. Gleich wie den Menschen sollte es jedoch auch den tatsächlichen Feinden der Schafe gehen, weshalb die Schutzhunde ihrer Aufgabe zurecht nachkommen. Der Mountainbiker könnte schliesslich auch ein «Wolf im Schafspelz» sein und ist für die Hunde etwas Neues und Unbekanntes, weshalb die Reaktion durchaus heftig ausfallen kann.

Inzwischen werden jedoch immer mehr Schutzhunde bereits von klein auf an Mountainbiker gewöhnt. Grundsätzlich sollten von Herdenschutzhunden bewachte Schafe immer mit gebührendem Abstand passiert werden und nie zu den Tieren hingegangen werden. Hilfreiche Tipps sowie ein kurzer Film zum Verhalten gegenüber Herdenschutzhunden listet die Website der Organisation Herdenschutz Schweiz auf. Diese bietet gar eine Karte, auf der mögliche Gebiete mit Herdenschutzhunden eingezeichnet sind. Für Mountainbiker in Graubünden relevant sind dies Alpweiden bei den Ravais-ch-Seen, in Teilen des Albulatals sowie Gebiete oberhalb Flims und Trin.

herdenschutzschweiz.ch
 

 

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