Wenn sich die Wege zweier Olympiasieger kreuzen

Die beiden Bündner Spitzensportler Nino Schurter und Nevin Galmarini haben einiges gemeinsam. Beide führen einen Olympiasieg im Palmarès, zudem teilen sie die Leidenschaft fürs Mountainbiken. In ihrer Heimat Graubünden finden sie optimale Voraussetzungen dafür, dank der liberalen Gesetzesauslegung zur Wegnutzung durch die Politik. Mit der Fairtrail-Kampagne und dem Support der prominenten Sportler, weist der Kanton auf diesen aussergewöhnlichen Umstand hin und sensibilisiert für die gelebte Koexistenz – die gemeinsame Wegnutzung.

In Episode fünf der Fairtrail-Videos geniesst Nevin Galmarini nach seinem Rücktritt vom Spitzensport eine Wanderung mit seiner Familie. Derweil absolviert Nino Schurter gerade eine Trainingseinheit auf dem Bike und begegnet den Galmarinis. Dass der Mountainbike-Olympiasieger Schurter auf einer Abfahrt über einen Singletrail der wandernd entgegenkommenden Familie des Snowboard-Olympiasiegers Galmarini Platz macht, ist für diesen selbstverständlich. «Mit Respekt gehts einfach besser», sagt dazu Schurter neben dem Weg stehend, und weist im Rahmen der Fairtrail-Kampagne auf die gemeinsame Wegnutzung hin.
 
Die gelebte Koexistenz zeichnet Graubünden aus und ist in diesem Ausmass bisher einmalig im Alpenraum. Denn, dass Biker und Wanderer dieselben Wege benutzen dürfen, steht auch in Graubünden in keinem Gesetz, ist jedoch von Politik und Behörden so gewollt und wird aktiv gefördert. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser Praxis sind alle Wegnutzer gleichermassen in der Pflicht. Verhalten sich alle rücksichtsvoll und lassen einander Platz, funktioniert es. Spielen einige wenige das «Schwarze Schaf», leiden alle darunter.
 
fairtrail.ch
 

 

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