Wetterumschwung führt zu verkürztem Nationalpark Bike Marathon

Der Nationalpark Bike-Marathon ist mit 137 km normalerweise eines der längsten und härtesten Rennen in dieser Kategorie. Wegen des angekündigten Wetterumschwungs findet das Rennen am 25. August aber auf verkürzter Strecke statt. Damit angekündigt als Sprintrennen werden die Teilnehmer trotzdem gefordert sein, es wird ein intensiver Wettkampf erwartet.

Nationalpark Bike-Marathon Urs Huber

Der Nationalpark Bike-Marathon ist normalerweise eines der längsten und härtesten Rennen in dieser Kategorie. Mit 137 km und 4000 Höhenmetern ist er ein Prüfstein für jeden ambitionierten Mountainbiker. Dieses Jahr prüfen allerdings eher die Wettergötter die Organisatoren: Die Strecke muss wegen den ungünstigen Wettervoraussichten gekürzt werden auf den 47 km langen Putèr-Abschnitt von S-chanf nach Scuol. Damit angekündigt als Sprintrennen werden die Teilnehmer trotzdem gefordert sein, es wird ein intensiver Wettkampf erwartet.

Kürzung als Sicherheitsmassnahme

Der Härtetest in jeder Hinsicht ist der Chaschaunapass. Am höchsten Punkt der üblichen Strecke hatte 2011 ein Kälteeinbruch und Schneefall zu Unterkühlungen und zum Abbruch des Rennens geführt. Dieses Risiko wollen die Veranstalter unter OK-Präsident Claudio Duschletta 2018 nicht eingehen, zum Schutz der Teilnehmer und der vielen beteiligten, freiwilligen Helfer.

Highlight für viele ambitionierte Mountainbiker

Trotz der verkürzten Strecke bleibt der Nationalpark Bike-Marathon ein Höhepunkt im Kalender vieler Mountainbiker. Die landschaftlich reizvolle Strecke mit vielen flowigen Trails zog im Vorjahr über 2000 Starterinnen und Startern an und machte damit den Mountainbike-Event zum grössten in der Schweiz. Er ist Teil der Garmin Bike Marathon Classics mit dem Final am Iron Bike Race am 30. September in Einsiedeln und weiteren Marathon-Klassikern in der Schweiz und im Südtirol.

Spannende Ausgangslage bei den Favoriten

Auch auf 47 statt 137 km rechnen die Organisatoren mit den bisherigen Top-Favoriten. Allerdings könnten Schnellstarter wie der Schweizermeister Konny Looser leicht im Vorteil sein. Es sind jedoch weitere Topfahrer am Start, welche das Rennen spannend machen werden: Angemeldet sind alle drei Erstplatzierten des Vorjahrs: die beiden Deutschen Jochen Käss und Markus Kaufmann, sowie der Italiener Samuele Porro. Offen ist noch die Teilnahme des dreimaligen Siegers Urs Huber, der vor zwei Wochen am Eiger Bike Challenge gestürzt ist und sich trotz operiertem Schlüsselbeinbruch erst am Freitag definitiv entscheiden will. 
Bei den Frauen dürften Bike-Marathon-Classics-Leaderin Esther Süss durch die Streckenkürzung noch etwas stärker durch junge Fahrerinnen wie die 23-jährigen Alessia Nay aus Zizers und Janine Schneider bedrängt werden.

http://www.bike-marathon.com

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